Neue Zwischenberichte nach dem ersten Jahr der Laufzeit

Auf dieser Seite wollen wir gerne einzelnen TeilnehmerInnen mit Ihren Erfahrungen im “CO2-Abnehmen” einen Raum geben,

sich und Ihre Erfolge, aber gerne auch mal Ihr Scheitern darzustellen. Wer also Interesse hat, seinen persönlichen Einspar-Weg mit anderen zu teilen, ist hier herzlich willkommen.

Auch ist die Frage bedeutsam, inwieweit wir durch die Teilnahme selbst unser Verhalten stärker durchdenken und wie und mit welcher Wirkung wir hierüber mit Freunden und Familienangehörigen darüber sprechen.

Einfach Kontakt aufnehmen mit dem Administrator unter cozweidiaet@online.de

 

Nach einem Jahr unserer CO2-Diät ziehen wir eine erste Bilanz, die ja in erster Linie das “Corona-Jahr” umfasst, in dem uns größere Reisen, manchmal auch der Weg zur Arbeit unmöglich waren. Wie hat sich das alles auf unseren CO2-Verbrauch ausgewirkt? Einige Kommenatre hierzu, die ja eine große persönliche Note haben.

Michael Kohlbrecher

Als ich im letzten Jahr mit einem „CO2-Kontostand“ von 5,64 Tonnen/Jahr hier teilnahm, machte ich mich schon auf Empörungsstürme gefasst: wie das denn sein könne?! Schade dass sie ausblieben. Ich hatte mich schon darauf gefreut, Zweiflern zu versichern, dass ich im UBA-CO2-Rechner alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht hatte – und dass ich durchaus nicht freudlos und asketisch in einer Höhle lebe. Aber es stimmt schon: ich unterlasse gewisse Dinge, von denen ich weiß, dass sie unseren Lebensgrundlagen schaden. Andere nennen das „Verzicht“ und sagen Dinge wie „Das könnte ich nicht.“ Was sie damit meinen ist: „Das WILL ich nicht“. Das ist ein Unterschied. Ich denke, der Schlüssel zum konsequenteren Handeln und zum Wollen ist eine tief empfundene Dankbarkeit: haben wir hierzulande nicht ein unglaublich privilegiertes, friedliches Leben? Ist die Erde nicht wundervoll und schon ihrer Schönheit wegen mit aller Kraft schützenswert? Mal ganz abgesehen davon, dass die „Natur“ (von der wir ein Teil sind) unsere Lebensgrundlage ist? Haben wir nicht schon alles? Was versprechen wir uns vom „immer mehr“ und „das macht man halt so“? Es folgt (womöglich) die Einsicht, dass man das Richtige tut, wenn man zum Beispiel nicht mehr in ein Flugzeug steigt oder wenn man das Auto stehen lässt. Dann macht es plötzlich richtig Spaß, Dinge NICHT zu tun! Ja, es macht mir Spaß, in einer möglichst kleinen Wohnung zu wohnen – im Sommer sogar in meinem Camper (mit Solarstrom vom Dach); und mit diesen Camper genau nur einmal im Jahr weiter wegzufahren – dann aber ganz bewusst und entsprechend genussvoll. Und fast alle anderen Wege mit Fahrrad und ÖPNV zurück zu legen. Und weitestgehend auf Fleisch und andere tierische Produkte zu verzichten (ja, das böse v…-Wort). Und schon mal mit einem Solarkocher gekocht? Richtig, diese schüsselförmigen Dinger aus Afrika. Funktioniert von Mai bis Oktober hervorragend auch in unseren Breiten. Was für eine Wonne, in der Sonne! Das reimt sich sogar, und was sich reimt… Im nächsten Jahr werde ich mir wahrscheinlich ein energieautarkes Tiny House bauen und dann auch darin wohnen. So werde ich meinen CO2-Fußabdruck wohl noch weiter drücken können. Ich freue mich darauf J

Na…vielleicht kommt ja jetzt doch der Empörungssturm, oder zumindest ein Empörungslüftchen: „Ja, aber so kann halt nicht jeder leben! Was ist, wenn man Familie hat und einen Job und pendeln muss…!“ Ich behaupte: DOCH. Alles eine Frage der Prioritätensetzung. Punkt.

Bleibt ein kleiner Nachgeschmack bei all der Selbstbeweihräucherung: 5,64 Tonnen (bzw. 5,34 Tonnen in 2020) sind immer noch viel zu viel! im globalen Schnitt müssen wir auf höchstens 2,5 Tonnen pro Jahr und Kopf runter. Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht, aber ich nehme die Herausforderung an.

Gisela und Manfred Kleinwechter
Der niedrigere Wert kommt wie folgt zustande:
Heizung   wir haben die Raumtemperatur um 1 Grad reduziert auf 21 Grad  = 22% Ersparnis. Vielleicht auch wegen dem warmen Winter.
Strom ist annähernd gleich geblieben.
Mobilität:wir sind 400 km im Jahr weniger mit dem Auto gefahren.
Ernährung:  wir haben wo immer es geht auf Bioprodukte umge-stellt. Kaufen überwiegend regional  und saisonal.
Sonst. Konsum: wir haben weniger konsumiert im vergangenen Jahr. 
Soweit von uns.
Judith Säger
Keine Flugreisen, vegetarische Ernährung und enges WG Leben sind wohl ganz gut 🙂
Im Jahr davor hatte ich noch den Kolumbienflug im Gepäck, der Rest ist gleich geblieben. Avokados, Quinoa oder Mangos lass ich auch nur noch sein, regionale deutsche Produkte schmecken mir genauso…

Kathi und Benedikt Kaufmann

Wir haben ein gemischtes Ergebnis dieses Jahres. Unsere Überlegungen dazu:
Gesunken ist der mobilitätsbedingte CO2-Ausstoß, da Urlaub (leider) nicht möglich war und wir Kurzstrecken ja sowieso fast immer nur mit dem Fahrrad zurücklegen. Allerdings fahren wir inzwischen durch die Anschaffung eines E-Bikes vor ca 1 Jahr auch längere und anstrengendere Strecken mit dem Fahrrad, für die wir sonst aufs Auto zurückgegriffen hätten. Auf die Arbeit sind wir auch vorher schon mit dem ÖPNV gependelt.

Trotz der geringen Laufleistung von nur ca 6000km/Jahr haben wir uns bedingt durch den Familienzuwachs ein neues (gebrauchtes) Auto (Bus) gekauft. Das haben wir tatsächlich unter Nachhaltigkeitsaspekten mehrere Monate (unter anderem auch mit Freunden/Familie) diskutiert: Brauchen wir überhaupt ein Auto? Aber mit einer 5köpfigen Familie mit 3x Kindersitzbedarf und der mangelnden Möglichkeit, ein Auto in dieser Größe in einer Kleinstadt wie Karlstadt zu mieten, war uns dann der logistische Aufwand für eine autolose Variante doch zu groß.
Zusätzlich gibt es aber leider in der Fahrzeuggröße ja auch kaum E- oder Gas-Mobilität, weswegen wir lediglich auf einen sparsame(re)n Verbrauch achten konnten.

Neben diesem Autokauf sind durch weitere Anschaffungen – für die wir im Lockdown endlich mal Zeit hatten – etwa für Möbel oder in “Haus und Hof” unsere Konsumausgaben deutlich gestiegen. Hier hat der Rechner des UBA aber eine kleine Schwäche, da er nur pauschal vom verausgabten Betrag ausgeht, aber ausblendet, dass nachhaltige und auch klimafreundliche Produkte eher etwas teurer sind. Außerdem schlagen diese Ausgaben in diesem Jahr voll zu Buche, obwohl sie ja – wie bei Möbeln/Auto – einige Jahre wirken.
Auch zeigt sich hier sehr gut ein Zielkonflikt mit dem Klimaschutz, da man in der Corona-Zeit ja auch die Wirtschaft durch Konsum ankurbeln möchte.

Im Bereich Nahrung haben wir versucht, noch mehr regional und saisonal zu konsumieren und den Fleischkonsum weiter zu reduzieren.

Trotz der gemischten – und für uns insofern auch überraschenden – Ergebnisse im absoluten CO2-Ausstoß des Rechners ziehen wir eine positive Bilanz des ersten Jahres und haben den Eindruck, dass die Themen Nachhaltigkeit, CO2-Verbrauch, Umweltschutz etc. in unserem alltäglichen Verhalten und Konsum noch mehr ins Bewusstsein rücken.

Erste Zwischenerfahrungen und -berichte

Gisela Kleinwächter

Die Teilnahme an der CO2-Diät hat meinen Mann und mich sensibler gemacht für unser Konsumverhalten. So haben wir unser Einkaufsverhalten geändert. Wir kaufen nun vorzugsweise Bio-Produkte. Auch saisonal und regional ist für uns verpflichtend. Allerdings kommt man manches mal in Konflikt, was wir bei einem Produkt bevorzugen, wenn wir die Wahl zwischen ökologisch, regional und saisonal  haben.

Auch unsere km-Fahrleistung mit dem Auto versuchen wir noch weiter zu reduzieren. Wir fahren in der Regel mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Würzburg. Dazu muss ich aber sagen, dass ich kostenlos das regionale Angebot nutzen kann und wir nur die Fahrtkosten für meinen Mann haben. Auch sind wir mit dem Bus von Karlstadt nach Eußenheim in die Heckenwirtschaft gefahren. Es hat gut geklappt.

Was wir uns wünschen würden, wäre noch eine Photovoltaikanlage auf unserem Garagendach. Ob sich das aber verwirklichen läßt, wissen wir noch nicht.

Soweit hat  ein Denkprozess bei uns stattgefunden. Mal sehen, ob wir auch noch unser sonstiges Konsumverhalten ändern können zu mehr Nachhaltigkeit.

Harald Schneider

Nicht erst seit wir Mitglied bei CO2-Diät sind, denken wir über unser Umweltverhalten intensiv nach, aber ja, die Mitgliedschaft regt uns immer wieder an weiter CO2 einzusparen.

Dies hat schon dazu geführt, dass wir jede einzelne Fahrt mit dem Auto auf deren Notwendigkeit überprüfen. Wir wohnen in der Siedlung und fahren grundsätzlich mit dem Fahrrad in die Stadt. Ausnahme sind größere Einkäufe. Heidi fährt z.B. nie extra mit dem Auto nach Würzburg, sondern allenfalls in Verbindung mit offiziellen Verpflichtungen. Heidi ist eh‘ schon immer eine „Nervsocke“ was Auto angeht. Wahrscheinlich hat sie schon immer recht.

Während wir im letzten Jahr noch dreimal in Urlaub geflogen sind, reduzieren wir das in diesem Jahr auf einen einzigen innereuropäischen Flug (politische Reise bezügl. Brexit).

Ich habe aber auch beobachtet, dass ich langsam intoleranter gegenüber Menschen werde, die ihr Verhalten gegenüber der Umwelt nicht in Frage stellen, die glauben einen Anspruch zu haben, so viel zu fliegen oder Kreuzfahrten zu unternehmen wie sie lustig sind. Wir scheuen uns nicht, kontrovers und fordernd den CO2-Abdruck anzusprechen.

In Bezug auf eine Nahrungsumstellung komme ich persönlich nicht so richtig weiter. Fleisch und Wurst sind eh reduziert, aber ich mag einfach nicht in Gänze darauf verzichten. Aber es geht auch um die exotischen oder nicht Jahreszeit adäquaten Leckereien. Da geht noch was.

Wie ist das mit dem IT-Konsum? Da müsste auch mehr Info und Sensibilisierung kommen. Macht da mal was!

Kathi und Benedikt Kaufmann

Was wir bisher nicht umgesetzt haben, aber wahrscheinlich tun werden, weil unsere Gasheizung sowieso diesen Winter 4 Aussetzer hatte: auf Photovoltaik umsteigen, die Vorrichtung haben wir beim Umbau zum Glück schon mit eingebaut. Bisher hat die alte Heizung noch funktioniert, daher haben wir es noch nicht umgestellt, aber wenn jetzt sowieso die alte ersetzt werden muss, dann werden wir das möglichst klimaneutral versuchen.

Ansonsten haben wir vor allem im Themenbereich Ernährung versucht, unserer Gewohnheiten zu ändern, weniger Fleisch zu essen und regionaler zu kaufen.

Manchmal scheitert die Umsetzung dessen allerdings an den Kindern…;) Weil die essen halt doch leider lieber Hackfleisch-, als Gemüsesoße (“da ist zu viel grün drin”;))

Und an sonstigen Gegebenheiten, wie zum Beispiel: meine Familie hat schon Urlaub in Dänemark in einem Ferienhaus gebucht hat und wir wollen gerne mitfahren, aber das ist natürlich ein hoher CO2-Ausstoß, 9 Stunden mit dem Auto zu fahren. Zwar zu 5t, aber trotzdem! Dann haben wir wirklich versucht, mit dem Zug irgendwie dorthin zu kommen. Aber das Ferienhaus liegt so außerhalb, dass eine Zugfahrt über 12 Stunden dauern würde und ungefähr 500 Euro kosten würde. Und das ist mit drei Kindern, wenn man dann dort auch überhaupt nicht mobil ist (außer wir geben den anderen 3 Kindersitze mit oder sowas!) keine machbare Option…

Aber wir haben uns ein E-Bike gekauft und sind seitdem tatsächlich nur noch im allerschlimmsten Regen oder wenn wir zu viele schwere Dinge einkaufen müssen mit dem Auto unterwegs. Alles andere wird jetzt eigentlich immer mit dem Fahrrad gemacht, einschließlich aller drei Kinder! Und es ist auch sehr selbstverständlich geworden, dass alles mit dem Fahrrad gemacht wird! Das haben wir vorher schon auch versucht, aber da war dann doch manchmal der Berg zum Saupurzel hoch mit Anhänger dran und wenn es schnell gehen musste ein Grund, mit dem Auto zu fahren. Das kommt jetzt gar nicht mehr in Frage.  

Und tatsächlich denkt man viel häufiger drüber nach und überlegt, was man noch verbessern könnte.

Wir haben auch schon sowohl in der Familie (zB an Silvester) als auch mehrmals im Freundeskreis mit dem Aufhänger der CO2-Kampagne lange über Klimaschutz, CO2-Emissionen, Ernährungsgewohnheiten etc. diskutiert! Das war sehr interessant, weil es da wirklich völlig unterschiedliche Ansichten und Gewohnheiten gibt und man merkt, wie unterschiedlich auch innerfamiliär darüber gedacht wird! Aber man hat jedes Mal auch ein bisschen das Gefühl, dass dadurch auch die anderen mehr drüber nachdenken und versuchen, manches dadurch vielleicht zu ändern.

Daher finden wir die Kampagne wirklich gut und hoffen, dass es viele Menschen erreicht!

Judith Säger

Ich bin seitdem nicht mehr geflogen und habe es auch nicht vor dieses Jahr zu tun! Darüber hinaus kaufe ich bewusst weniger Lebensmittel, die von der anderen Seite der Erde kommen und bin absolut zufrieden mit einem Kohl- und Wurzelgemüse-Winter! Ich versuche absolut nichts an Lebensmitteln wegzuwerfen und esse alles verschrumpelte, was mir über den Weg läuft, auch verschrumpelte Möhren oder eingedrückte Dosen im Supermarkt genießen meine besonderes Aufmerksamkeit. Mehr Veränderungen sehe ich nicht in meinem Leben und die Heizungen in der eh warmen Wohnung bleiben sowieso aus, wenn es noch über 0 Grad sind. Meinen Dieselbus gebe ich aber niemals her!!

Norbert Scholz

Die bewusste Auseinandersetzung mit meinem eigenen co2-Ausstoß führt mich immer wieder in kleine moralische Zwickmühlen. Am stärksten spüre ich das beim Autofahren. Ich fahre sehr gerne im PKW, liebe die Freiheit und das schnelle „Ans-Ziel-kommen“, muss auch beruflich oft an unterschiedliche entfernte Ecken fahren, die mit dem ÖPNV nur mit Halbtagesreisen zu erreichen wären. Aber ich liebe auch meine Ruhe im Auto, meine Utensilien, die dort ihren Platz haben. Die Entscheidung für ein E-Auto ist aber gereift und werde ich wahrscheinlich in diesem Jahr umsetzen. Auch wenn meine Frau noch nicht ganz überzeugt ist, und die E-Mobilität nicht die Lösung aller Verkehrsprobleme darstellt, sollten die Menschen, die sich mit der Problematik fossiler Energie schon lange beschäftigen, hier eine Vorreiter-Rolle einnehmen. Es wird zu Bequemlichkeitseinschränkungen führen, ich muss meine Fahrten anders planen, aber das sollte es mir wert sein.

Ein sehr gutes Gewissen habe ich gegenüber meiner Heizung. Auch wenn das Haus sehr groß (eigentlich zu groß für zwei Menschen) ist, heize ich mit „Windgas“, was auch unter dem Begriff „power-to-gas“ läuft. Seit über 5 Jahren beziehe ich von Greenpeace Gas, das von „überflüssigem Windstrom“ über Wasserstoff in das allgemeine Gasnetz eingespeist wird.

Im privaten konfrontiere ich Freunde schon gerne,  wenn sie ihre Urlaubsreisen mit dem Flugzeug planen oder davon berichten. Das mögen sie nicht und lenkt auch manchen Urlaubsbericht in eine andere Richtung, zeigt  aber durchaus Wirkung. Für mich habe ich schon länger entschieden, nicht mehr zu fliegen oder nur in speziellen Ausnahmesituationen, auf jeden Fall nicht in den nächsten beiden Jahren.

Interessierte fragten zum Beispiel, ob sie auch teilnehmen können, wenn sie dieses Jahr nicht in den Urlaub flogen, aber nächstes Jahr eine Flugreise geplant haben.

Nun, klar stellt das Fliegen einen nicht unbedeutenden Teil des persönlichen CO2-Verbrauchs dar.
Aber da wir alle keine Engel und keine reinen Asketen sind und sein wollen, schafft dieser Teilehmer dann im kommenden Jahr seine 5% nicht. Solange er das Ziel im Blick hat, und im Folgejahr nach Einsparmöglichkeiten sucht, steht einer Teilnahme doch nichts im Wege.

Bei unserer Kampagne geht es um die Selbstkontrolle und eine Ehrlichkeit sich selbst und der Notwendigkeit einzusparen gegenüber, ein “Nicht-Schaffen” inklusive.

1 Gedanke zu “Erfahrungen”

  1. Mittlerweile ist meine ganze Familie (4 Kinder) vom Thema Klimawandel “infiziert”. Die älteren stellen durchaus differenzierte Fragen, welche das eigene Handeln durchaus beeinflussen. Da ich meinen Arbeitsplatz einigermaßen familienkompatibel nur per Auto erreichen kann, nutze ich seit August letzten Jahres eine Renault Zoe und bin damit sehr sehr zufrieden. Auch meine Frau nutzt dieses Fahrzeug sehr gerne für Kurzstrecken, so dass unserer Familienkutsche wesentlich mehr steht als zuvor. Das Fahrrad war bereits zuvor ein häufig genutztes Verkehrsmittel. Da unser gemietetes Haus nur wenige Schritte vom nächsten Getränkemarkt entfernt ist, bin ich dazu übergegangen, unsere Getränkeversorgung mit der Schubkarre, teils zusammen mit den Kindern, die dann zusätzlich den Fahrradanhänger schieben mussten, zu gewährleisten. Wurde man am Anfang von verschiedenen Menschen belächelt, beobachte ich mittlerweile am Getränkemarkt aber ein höheres Schubkarrenaufkommen ;-). Wir sind alle für dieses Thema mehr sensibilisiert und versuchen, unsere Ideen zum CO2-Sparen zu leben. So gehören CO2- arme Einkäufe bei regionalen Erzeugern mittlerweile zu unserer festen Familienroutine.

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